Sanierung Benzstraße & Wallstadter Straße

Veröffentlicht am 24.06.2017 in Gemeindenachrichten

Ladenburg Informationsveranstaltung zur Sanierung von Benzstraße und Wallstadter Straße / Baubeginn am 23. Juli

"Die Auswirkungen betreffen das ganze Stadtgebiet"

Keine Luxussanierung: Sowohl die Benzstraße (Bild) als auch die Wallstadter Straße weisen schwere Fahrbahnschäden auf. Die Arbeiten an den beiden Landesstraßen beginnen am 23. Juli und werden rund 800 000 Euro kosten.

"Es ist keine einfache Zeit, die Ladenburg bevorsteht." Stefan Schmutz machte den rund 20 Bürgern, die zur Informationsveranstaltung über die bevorstehende Sanierung von Wallstadter Straße und Benzstraße gekommen waren, nichts vor. Dass es so wenige Zuhörer waren, überraschte angesichts der Bedeutung des Themas. Vielleicht lag es an den "tropischen Temperaturen", wie der Bürgermeister vermutete.

"Wallstadter Straße und Benzstraße haben eine hohe Bedeutung für die Stadt", betonte Schmutz. Deshalb wollen Verwaltung und Regierungspräsidium die Bevölkerung laufend über die Bauarbeiten informieren, unter anderem per Internet und Telefon-Hotline. Zudem werden vor Beginn der Arbeiten Broschüren mit Informationen an alle Haushalte verteilt.

Es gebe Zusagen, dass alles vor dem Altstadtfest fertig ist, so der Bürgermeister. Und: "Wir sind froh, dass die meiste Zeit über Sommerferien sind." Es gehe der Verwaltung darum, die Belastungen zu verteilen: "Alle sind in einer gewissen Weise betroffen."

Acht Wochen lang wird gebaut: Vom 24. Juli bis zum 3. September ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, danach stehen lediglich noch Restarbeiten an. Da die Wallstadter Straße nur 6,50 Meter breit ist, muss unter Vollsperrung gearbeitet werden. In der etwa 8,50 Meter breiten Benzstraße reicht meist eine halbseitige Sperrung. An beiden Straßen wird parallel gebaut.

Das Hauptproblem dürfte der Schwerlastverkehr sein. Je rund 500 Lkw befahren täglich Wallstadter Straße und Benzstraße, wie René Mattern vom Ingenieurbüro ReMa-Plan (Mosbach) erläuterte. Sie sollen über die Trajanstraße sowie über Wichern-/Boveristraße umgeleitet werden. Ursprünglich war angedacht, die Lkw über Luisenstraße/Neue Anlage fahren zu lassen, so Mattern. Doch diese seien zu schmal und hätten einen schlechteren Straßenbelag.

In der Trajanstraße, so Mattern weiter, werden an drei oder vier Stellen die Verkehrsinseln abgebaut. Zudem gibt es einseitige, in einem Bereich beidseitige Halteverbote. Mattern versprach, die Umleitungen für den Schwerlastverkehr perfekt auszuschildern. Zusätzlich wird eine Umleitungsstrecke über die alte Wallstadter Straße eingerichtet. "Die Auswirkungen betreffen das ganze Stadtgebiet", kündigte Mattern an.

Wie klappt die Anfahrt bei Notfällen, wollte ein Bürger wissen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste können über Ilvesheimerstraße und Bahnhofstraße anfahren, erläuterte Mattern. Zudem, ergänzte Nicole Ernst-Karch vom Bauamt, gebe es eine Kooperation mit der Feuerwehr Heddesheim, die die Weststadt und andere Bereiche übernimmt, zu denen die Ladenburger Brandschützer schlechter hinkommen.

Eine Frau möchte, dass die Bahngleise in der Benzstraße entfernt werden, um den Lärm zu verringern. Es werde geprüft, ob sie noch benötigt würden, erklärte Frank Primbs vom Regierungspräsidium, das 800 000 Euro in die Sanierung der beiden Landesstraßen investiert. Das gelte auch für die Gleise in der Wallstadter Straße. "Es werden acht harte Wochen", prophezeite Bürgermeister Schmutz. Sein Rat: "Augen zu und durch."

© Mannheimer Morgen, Samstag, 24.06.2017

Autor: Klaus Backes

 

 

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