HAUSHALTSPLAN 2011 der Stadt Ladenburg

Veröffentlicht am 08.08.2011 in Gemeindenachrichten
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, „das Prinzip Hoffnung ist mehrheitsfähig geworden“, so hat es Gerhard Kleinböck in seiner diesjährigen Haushaltsrede formuliert. Gemeint ist damit, dass die Haushaltszahlen in der Planung zwar nicht gut aussehen, aber ein Großteil der Gemeinderatsmitglieder darauf vertraut, dass es letztlich doch nicht so schlimm kommen wird, wie es die Planzahlen befürchten lassen. Das hat bisher fast immer so funktioniert – auch für das laufende Jahr hoffen wir auf bessere Einnahmen und vielleicht auch auf günstigere Abrechnungen bei der Ausgabenseite. Dennoch: Mit den vorhandenen Einnahmen aus Steuern und Landeszuweisungen leben wir in Ladenburg über unsere Verhältnisse, weil wir vergleichsweise viele attraktive aber auch teure Einrichtungen haben, die nicht zu den „Pflichtaufgaben“ einer Stadt gehören. Man kann aber auch sagen: Im Bund und im Land werden Entscheidungen getroffen, deren finanzielle Auswirkungen ganz oder teilweise auf die Kommunen abgewälzt werden. Deshalb haben die Kommunen nicht die Finanzmittel, die ihnen eigentlich zustehen! Vielleicht ist die Tatsache, dass im Jahr 2010 rund 10 Mrd. EUR neue Schulden von den Kommunen gemacht wurden oder gemacht werden mussten, auch eine Bestätigung für diese Überlegung. Auch im Rhein-Neckar-Kreis gibt es ein passendes Bild: nur 2 von den 54 Kommunen sind schuldenfrei. Es bleibt für die Kommunen zu hoffen, dass die neue grün-rote Landesregierung ihr Versprechen schnell einlöst und für eine bessere Finanzausstattung der Städte und Gemeinden sorgen wird. Schließlich stehen für uns in Ladenburg jetzt große Aufgaben an wie z. B.:
  • Ausbau der Kleinkindbetreuung, um die gesetzliche Vorgabe ab 2013 erfüllen zu können
  • Ausbau der gebundenen Ganztagsschulen
  • Sanierung des CBG
  • Erhalt unserer „freiwilligen“ Einrichtungen wie Schwimmbad, Musik-schule, Bibliothek usw.
Es waren auch in diesem Jahr eher die kleinen Schritte bei den Einsparungen, die für großen Gesprächsstoff sorgten: Nachts zwischen 2 und 4 Uhr die Straßenbeleuchtung auszuschalten hat nicht nur den Spareffekt von rd. 20.000 EUR im Jahr, sondern ist für viele eben auch ein Zeichen, dass Energiesparen ein wichtiger Beitrag auf dem Weg aus der Atomenergie sein muss! Spannende Fragen stehen an! Beteiligen Sie sich bei angebotenen Diskussionen! Oder sprechen Sie uns einfach an! Ihre SPD-Gemeinderatsfraktion
Woher kommt das Geld? Im Verwaltungshaushalt (VWH) in T€ 1. Grundsteuer A u. B
  • 1.471
2. Gewerbesteuer
  • 7.700
3. Gemeindeanteil an a) der Einkommensteuer
  • 4.894
b) der Umsatzsteuer
  • 622
c) anderen Steuern
  • 96
4. Schlüsselzuweisungen
  • 1.191
5. Gebühren und Entgelte
  • 2.216
6. Einnahmen aus Verkauf, Mieten und Pachten
  • 659
7. Erstattung von Verwaltungs- u. Betriebsaufwand
  • 685
8. Innere Verrechnung
  • 1.545
9. Zuweisungen und Zuschüsse
  • 2.315
10. Sonstige Finanzeinnahmen
  • 677
11. Kalkulator. Einnahmen
  • 2.348
12. Zuf. vom Vermögenshaushalt
  • 0
Gesamt VWH 26.419 B. Im Vermögenshaushalt (VMH) in T€ 1. Zuführung vom Verwal-tungshaushalt
  • 431
2. Veräußerungen
  • 1.334
3. Beiträge und Entgelte
  • 455
4. Zuweisung für Investitionen
  • 1028
5. Kreditaufnahme
  • 0
Gesamt VMH 3.248 Wofür wird das Geld ausgegeben? A. Im Verwaltungshaushalt (VWH) in T€ 1. Personalausgaben
  • 5.955
2. Sächl. Verwaltungs- und Betriebsaufwand
  • 9.585
3. Zuschüsse für laufende Zwecke
  • 2.464
4. Zinsausgaben
  • 391
5. Umlagen
  • 7.543
6. Weitere Finanzausgaben
  • 50
7. Zuführung zum Vermö-genshaushalt
  • 431
Gesamt VWH 26.419 B. Im Vermögenshaushalt (VMH) in T€ 1. Zuführung an Rücklagen
  • 114
2. Vermögenserwerb
  • 1.030
3. Baumaßnahmen, z. B. Brandschutz Werk Real Schule, Brandschutz Carl-Benz-Gymnasium, Kanalerneuerungen Trajanstrasse u. Ausoniusstrasse, Sanierung an städt. Gebäuden, Sanierung von Spielplätzen
  • 1.422
4. Tilgung von Darlehen
  • 398
5. Investitionszuschüsse
  • 284
Gesamt VMH 3.248 Wo legt die Gemeinde drauf? - ohne Investitionen- Natürlich können nicht alle Aufgaben der Kommune kostendeckend erfüllt werden. Hier haben wir wichtige Zuschussbereiche für Sie aufge-listet. (Werte in Euro) Kindergärten / Schülerhort**
  • 1.313.850
Schulen
  • 1.017.600
Gemeindestraßen
  • 580.500
Freibad*
  • 428.400
Parkanlagen u. Grünflächen*
  • 398.150
Sporthallen**
  • 258.350
Straßenbeleuchtung**
  • 231.500
Römerstadion**
  • 230.450
Straßenreinigung**
  • 230.000
Musikschule*
  • 214.850
Stadtbibliothek*
  • 210.850
Feuerwehr
  • 193.150
Lobdengaumuseum*
  • 132.000
Jugendzentrum "Kiste"*
  • 125.400
Fremdenverkehrsförderung*
  • 120.950
Bestattungswesen
  • 102.200
Heimat- u. Kulturpflege**
  • 100.850
Volkshochschule*
  • 93.000
Kinderspielplätze**
  • 78.700
Förderung des Nahverkehrs
  • 76.500
Denkmalschutz
  • 66.350
Stadtarchiv*
  • 65.000
Wohnungsbauförderung**
  • 58.300
(Angaben teilweise ohne kalkulatorische Kosten) * freiwillig ** z. T. freiwillig Wer bezahlt wie viel Gewerbesteuer? (Werte in Euro)
  • 938 Betriebe Keine
  • 50 Betriebe bis 1.000,--
  • 127 Betriebe von 1.001,-- bis 10.000,--
  • 33 Betriebe von 10.001,-- bis 100.000,--
  • 8 Betriebe über 100.000,--€
 

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