Pressebericht Mannheimer Morgen

Veröffentlicht am 06.05.2019 in Presseecho

Barbara Scholz, Jürgen Scheuermann, Rainer Ziegler und Karin Schrepp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstellung der SPD-Kandidaten Kommunalwahl 2019

Ladenburg Altbürgermeister Rainer Ziegler interviewt SPD-Bewerber zur Kommunalwahl

Talk an roten Tischen

Was hat der Rotationskolben eines Wankelmotors mit der Kommunalwahl zu tun? Oder ein Fußballfanschal. Auch Wanderschuhe, ein Akkordeon und viele weitere persönliche Gegenstände, die Einblick in Interessen geben, tauchen auf im evangelischen Gemeindesaal an diesem Abend des Ladenburger SPD-Ortsvereins zur Kommunalwahl.

„Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen der Persönlichkeit der Gemeinderatskandidaten“, erklärt Rainer Ziegler vor den knapp 50 Zuhörern. Gelungene Überraschung: Ladenburgs Altbürgermeister übernimmt nämlich als SPD-Mitglied die Moderation dieses Abends

Persönliche Gegenstände

Das Motto seines Talks an roten Stehtischen, der den Geschmack des Publikums trifft: „So locker wie möglich.“ Bevor Ziegler alle anwesenden Bewerber in alphabetischer Folge ihrer Namen befragt, zeigt sich Gerhard Kleinböck als örtlicher Vorsitzender überzeugt: „Die SPD hat eine attraktive Liste.“ Es sei Aufgabe der Parteien, das Fundament der Demokratie zu festigen. „Das ist das, was in der Kommunalpolitik passiert“, so der Landtagsabgeordnete, der in den Rat zurückkehren will, weil Ladenburg „vor großen Herausforderungen“ stehe. Ziegler betont: „Respekt vor der Übernahme einer Kandidatur verdienen alle Bewerber.“

Die fünf SPD-Stadträte, die wieder antreten, bilanzieren die jüngste Amtszeit. „Wir haben viel erreicht“, fasst Ingenieur Steffen Salinger, mit Tablet-PC als persönlichem Gegenstand, zusammen. Zur Fraktion gehören die unweit des Hoffenheim-Stadions geborene Pfarrerin Petra Erl (Fan-Schal, Bibel), Hobbywinzer Herbert Felbek (Weinflasche), Sportfreund Bernd Garbaczok und Kindergartenleiterin Angelika Gelle („Räuber Hotzenplotz“-Buch).

Für Architekt Alexander Arnold (Bauhelm) ist es „schön, etwas entstehen zu lassen, wo Leben Heimat findet“. Max Baumeister (Wanderschuhe) reist gerne. Im Einkaufsmarkt, in dem der Fernstudent arbeitet, hört er „Bürgersorgen und positive Rückmeldungen“. Mit einer Plastik aus der Partnerregion Garango illustriert Uta Blänsdorf-Zahner, dass ihr Kunst und Denkmalpflege wichtig sind. Humor beweist Myriam Farhand: Ihr Erdgeschichtsbuch belege, dass Dinosaurier als Vögel überlebt hätten und ebenso die SPD kein Fossil sei. „Die Stadt macht nicht genug aus ihrem römischen Erbe“, findet sie. Hunde sind das Hobby von Uta Gember. Michael Grethers Leidenschaft: Segeln. „Die Weststadt ist nicht optimal an die Kernstadt angebunden“, sagt Betriebsrat Jürgen Scheuermann. Für den Gewerkschaftsflügel steht auch Matthias Schulz (Fotoapparat).

„Frage nicht, was Ladenburg für Dich tut, sondern was Du für die Stadt tun kannst“, lautet die Devise der vielfach engagierten Barbara Scholz (Aktenordner). Freizeitmusikerin Karen Schrepp (Akkordeon) will „frischen Wind im Rat.“

Ersatzkandidat Güven Yörükman (Fotohandy) findet, „dass Ladenburg sauber ist“. Hobbyschrauber und Geograf Johannes Zech stellt jenes Teil auf den Tisch, das für seine Vision steht, Autoverkehr und Parken in der Stadt rundlaufen zu lassen: den Kreiselkolben.

 

© Mannheimer Morgen, Montag, 06.05.2019

06. Mai 2019 Autor: Peter Jaschke (pj)

 

 

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