Westend stärker ins Stadtbild integrieren

Veröffentlicht am 04.02.2019 in Presseecho

Bericht Mannheimer Morgen 04.02.2019:

Jahreshauptversammlung der Sozialdemokraten / SPD-Fraktionschef Steffen Salinger stellt Forderungen und Zukunftsvisionen vor

Die Jahreshauptversammlung der SPD Ladenburg hatte zwei Schwerpunkte: Neuwahlen und der Bericht von Steffen Salinger, dem Fraktionschef der SPD im Stadtrat. Da einige Vorstandsmitglieder erkrankt waren, mussten andere vorgesehene Themen verschoben werden.

SPD Ladenburg

1. Vorsitzender: Gerhard Kleinböck

2. Vorsitzende: Barbara Scholz, Alexander Arnold

Beisitzer: Holger Überrein, Ingrid Wagner, Herbert Felbek, Uta Gember

Revisoren: Manfred Ramm, Carsten Lutz

Kreisdelegierte: Gerhard Kleinböck, Gabi Ramm, Manfred Ramm, Matthias Schulz, Barbara Scholz, Vertreter Jürgen Scheuermann und Brigitte Kleinböck.

Salinger berichtete: Nach der Vorstellung der Stadt Ladenburg werde die Bevölkerung in den nächsten Jahren um 2000 bis 2500 Personen wachsen. Eine zukunftsweisende Struktur sei für die Nordstadt Pflicht. Die SPD habe laut Salinger viel in Richtung Energieversorgung, Einbindung städtischer Infrastruktur und sozialer Durchmischung unternommen. Das Abarbeiten der Anforderungsliste habe begonnen. Das Tempo müsse hierbei zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit hochgehalten werden. Hierzu zähle eine gute Infrastruktur innerhalb der Römerstadt. Konkret benannte Salinger unter anderem die Digitalisierung der Stadt, deren Verwaltung und die Sanierung sowie den Ausbau der Sportstätten.

Ein wesentlicher Punkt sei das Altwerden in Ladenburg im Hinblick auf Barrierefreiheit und Betreuungsangebote. Auch am anderen Ende der Alterspyramide gelte es, sich einzusetzen: Kleinkindbetreuung verbessern und den Mangel an Ganztagesplätzen beseitigen. Für die Jugendlichen stehe die Forderung des Jugendgemeinderates nach einem größeren Angebot an Freizeitmöglichkeiten schon lange im Raum und müsse in Angriff genommen werden. Eine Forderung beherrsche die Ladenbürger immer intensiver: Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum! Es sind einige Themen, welche sich die SPD für die anstehenden Kommunalwahlen auf die Fahnen geschrieben hat – und diese auch schon zeitnah angeht.

Auch das Haushaltsniveau der Stadt müsse langfristig abgesichert werden. Dies könne nicht nur der Verkauf von Grundstücken in der Nordstadt sein. Einen beachtlichen Posten bei den Ausgaben nehme beispielsweise die Stromrechnung im Schwimmbad ein. 70 000 Euro im Jahr für die Pumpen, die das Wasser umwälzen und der Reinigung zuführen. Lohnt sich da nicht eine Photovoltaik-Anlage? Die Prüfung werde vorbereitet.

Auch das Thema Weststadt beschäftigt den Ortsverein. Einst eine „eigene Siedlung“ fernab des Zentrums ist das Westend inzwischen per „Landbrücke“ mit der Altstadt verbunden. Trotzdem hält sich der Eindruck, dass die Weststadt nicht richtig dazu gehört. Da jetzt auch noch die Neckarbrücke ansteht, eine räumliche Weiterentwicklung kaum gegeben ist, müsse dieses Gebiet stärker integriert werden – nicht nur über die Baugebiete Hockenwiese und im Baugebiet „ABB“.

Bürgernähe weiterhin pflegen

Die Aktion „Wo drückt Sie der Schuh“ werde fortgeführt. Sowohl negative als auch positive Kritik am Leben in Ladenburg wird der SPD zugetragen. Besonders der Zustand der Straßen und Gehwege, viele Engstellen und Stolperfallen, fehlende Radwege und ein unzureichender Personennahverkehr würden einen Schwerpunkt der Kritik ausdrücken. dithu

 

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