SPD Ortsverein Ladenburg

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Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD Ladenburg. Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und die Ansprechpartner in Ladenburg. Nutzen Sie unsere Seiten zu Ihrer Information und zur Diskussion.

"Ladenburg bleibt bunt": 1300 Menschen setzen Zeichen gegen rechts

Bericht MM Peter Jaschke:

"Ladenburg bleibt bunt": 1300 Menschen setzen Zeichen gegen rechts

Der Marktplatz war proppenvoll: Hunderte Ladenburger haben gegen rechtes Gedankengut protestiert. Was bei der laut Bürgermeister Stefan Schmutz "vermutlich größten Demo der Geschichte der Stadt" alles geboten war:

Ladenburg. „Wir hatten auf eine sehr gute Beteiligung gehofft, doch das ist genial“, freut sich Jürgen Frank als Versammlungsleiter. Denn in Ladenburg sind am Samstag rund 1300 Menschen aufgestanden, um zu zeigen, dass es für sie keine Alternative zu Demokratie und Menschenrechten gibt (wie berichteten bereits online). „Wir setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung“, sagt Frank vom Vorstandsteam der örtlichen Grünen. Die Abgeordneten Alexander Föhr (CDU), Fadime Tuncer (Grüne) und Sebastian Cuny (SPD) sowie Stadt- und Kreisräte stehen bei der friedlichen Demonstration mit ganz vorne.

Das Motto lautet „Nie wieder ist jetzt“. Musik und gute Stimmung wollen darüber nicht hinweg täuschen: Die Formel „Nie wieder“, die da zitiert wird, lässt sich unter anderem zurückführen auf die Befreiung von Konzentrationslagern 1945 und ist mit dem Gedenken an alle Opfer des Nationalsozialismus verbunden. Viele Demonstrierende sind entsetzt, dass Mitglieder der Partei AFD und des Vereins „Werteunion“ bei Treffen dabei waren, als es um kürzlich bekannt gewordene Pläne Rechtsradikaler ging, massenhaft Menschen mit Migrationsgeschichte auszuweisen.

Die größte Demonstration in der Geschichte Ladenburgs

Bericht LAZ (Axel Sturm):

Die größte Demonstration in der Geschichte Ladenburgs

Über 1.300 Demo-Teilnehmer setzten ein klares Zeichen gegen Fremdenhass, die abstrusen Gedanken der AfD und die Missachtung der Demokratie / Beeindruckende Redebeiträge

„Rechts ist noch Platz – ordnen Sie sich bitte rechts ein“, war eine Aufforderung von Jürgen Frank, dem verantwortlichen Organisator der Demo „Für Demokratie. Gegen Ausgrenzung. Nie wieder jetzt". Diese Aussage war selbstverständlich nur zu hören, um die über 1.300 Teilnehmer organisiert auf den Marktplatz zu leiten. Vor der Bühne auf dem Marktplatz trafen am Samstagnachmittag nämlich immer mehr Menschen ein. „Rechts ist kein Platz in Ladenburg“, war hingegen die gesellschaftliche Kernaussage, die von der beeindruckenden Demo ausging. 300 Versammlungsteilnehmer wurden dem Ordnungsamt bei der offiziellen Anmeldung gemeldet – dies war erfreulicherweise eine Fehleinschätzung. Dass es mehr als 1.300 waren, so die Angabe der Polizei und des Veranstalters, die am Protest-Marsch vom Platz der Menschenrechte zur Kundgebung auf dem Marktplatz teilnahmen, war geradezu überwältigend. „Die Kundgebung in Ladenburg ist eine beeindruckende Botschaft“, waren sich die Politiker Alexander Föhr (CDU), Fadime Tuncer (Grüne) und Sebastian Cuny (SPD) parteiübergreifend „völlig einig“.

Ein Land am Rand der Revolution - Bericht LAZ

DIE JÜNGERE GESCHICHTE DES IRAN

Das Portrait zeigt eine junge Frau, gemalt in Aquarellfarben. Der Blick fällt auf ihre mandelförmigen Augen, das tiefe Braun der Iris – und ihre Mundwinkel, die sich nach unten ziehen. Im Hintergrund zeichnen sich weiße Flügel ab. Flügel, die zu der jungen Frau gehören. Sonoor sagt, es ist ihre Freundin. Ihre Freundin, die in Schweden ihren Master machen wollte. „Sie haben sie am Flughafen verhaftet“, sagt Sonoor.

Verhaftet. Und vergiftet, sagt Sonoor. Die junge Frau ist tot. Getötet durch den Arm des iranischen Mullah-Regimes. „Der Arm ist lang“, sagt zuvor schon Karlheinz Treiber. Er referiert an diesem Abend auf Einladung des SPD-Ortsvereins über die Geschichte des Landes zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf. Treiber zeichnet dessen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg nach. Innenpolitisch gibt es Machtspiele und Verstrickungen, es gibt Reformbemühungen und Rückschläge. Außenpolitisch prägen die Einmischungen anderer Länder, Sanktionen und später die Auseinandersetzungen um das Atomabkommen die Beziehungen zur westlichen Welt. Treiber zeichnet die Regierungen des Irans nach, er zeigt – vor allem anhand des Aufstiegs und Falls von Schah Mohammad Reza Pahlavi – die Machtinteressen insbesondere der Amerikaner auf. Es geht um Öl und damit um Geld, für das die USA – aber auch deren westliche Verbündete Deutschland, Frankreich und Großbritannien – bereit sind, erst Ministerpräsident, später auch den Schah zu opfern. Dass der Plan misslingt, man ein Land gegen sich aufbringt, auch davon weiß Treiber zu erzählen. Der Hass vor allem auf die Weltpolizei USA entlädt sich in der Revolution 1979, als iranische Revolutionäre die US-Botschaft besetzen.

News-Ticker

26.02.2024 19:03 Wolfgang Hellmich zum Marine-Mandat im roten Meer
Einsatz hat volle Unterstützung Deutschland beteiligt sich im Rahmen eines defensiven Einsatzes mit der Marine am Mandat im roten Meer. Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt den herausfordernden Einsatz. „Der ungehinderte Zugang über die Weltmeere ist für die internationale Wirtschaft von essenziellem Interesse. Deutschland als Exportnation ist auf den offenen Zugang der internationalen Wasserstraßen und Handelsrouten angewiesen. Durch… Wolfgang Hellmich zum Marine-Mandat im roten Meer weiterlesen

15.02.2024 06:09 Den Filmstandort Deutschland stärken
Die vorgestellten Referentenentwürfe zur tiefgreifenden Reform des Filmförderungsgesetzes bieten eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt insbesondere die Zielsetzungen und Kernpunkte der Reform – wie verlässliche Förderung, bessere Beschäftigungsbedingungen, die Reduzierung bürokratischer Hürden und die Steigerung von Transparenz sowie Effizienz. Helge Lindh, kultur- und medienpolitischer Sprecher: „Die Pläne zur Stärkung der Autonomie… Den Filmstandort Deutschland stärken weiterlesen

14.02.2024 22:08 Dirk Wiese zum Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus
Rechtsstaat noch wehrhafter machen Es geht mehr denn je darum, unsere offene Gesellschaft gegen ihre Feinde zu verteidigen. Unser Rechtsstaat muss sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Rechtsextremisten wehren. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat dafür heute weitere effektive Maßnahmen vorgestellt. „Hunderttausende Menschen gehen seit Wochen gegen Hass und Hetze auf die Straße und… Dirk Wiese zum Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus weiterlesen

11.02.2024 12:30 SETZE EIN ZEICHEN GEGEN RECHTSEXTREMISMUS!
Rechtsradikale Kräfte werden immer stärker. Wir müssen dagegen halten – jede und jeder Einzelne von uns. Doch was tun, wenn uns im Alltag Hass und Hetze begegnen? Vom Widerspruch am Stammtisch über Engagement in Organisationen bis zur Unterstützung von Betroffenen: Werde aktiv und setze ein Zeichen für Toleranz und Respekt. Kämpfe mit uns für eine… SETZE EIN ZEICHEN GEGEN RECHTSEXTREMISMUS! weiterlesen

11.02.2024 12:28 Dagmar Schmidt zum EU-Lieferkettengesetz
Die FDP blockiert das Gesetz kurz vor den wichtigen Verhandlungen auf EU-Ebene. Damit schwächt sie die Wirtschaft und verspielt Deutschlands Vertrauen in Europa, sagt Dagmar Schmidt. „Viele deutsche Unternehmen haben auf das europäische Lieferkettengesetz gehofft. Die FDP setzt durch ihre Ablehnung Deutschlands Vertrauen in Europa aufs Spiel. Im Gegensetz zu Hubertus Heil, der Kompromisse zu… Dagmar Schmidt zum EU-Lieferkettengesetz weiterlesen

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Chronik 125 Jahre SPD Ladenburg

Im Jahre 1889 wurde der Ladenburger Ortsverein gegründet. Anlässlich unseres 125-jährigen Jubiläums haben wir 2014 eine Brochüre herausgegeben, welche Sie hier als PDF laden können.