In der letzten Gemeinderatssitzung wurden viele Punkte abgehakt und jeweils einstimmig beschlossen. Fünf Stadträte (cast ein Viertel der 21) waren abwesend (die vier Frauen waren alle da).
Die Stadt ist jetzt auch auf Facebook und Instagram, um vor allem jüngere Menschen zu erreichen. Eigentlich schade, dass man dazu auf Werbefirmen zurückgreifen muss, die alles tun, um diese so lange wie möglich auf deren Plattformen zu halten, um das gesammelte Wissen über die Nutzer gnadenlos verkaufen zu können.
Viel besser ist doch da die Bürger-App, die in der Zwischenzeit 8300 aktive Nutzer hat.
Das Digitale an der Verwaltung haben wir Bürgerinnen und Bürger bislang über deren Web-Portal kennengelernt. Dort haben wir etwa Dokumente zur elektronischen Wohnsitzanmeldung oder für die Hundemarke hochgeladen. Auf der Seite der Verwaltung werden diese digitalen Dokumente bisher jedoch oft noch ausgedruckt, um sie als herkömmliche Akte bearbeiten und danach ablegen zu können.
Jetzt will die Stadt auch dort im 21. Jahrhundert ankommen und dieses sogenannte Back-End auch digitalisieren. Dann können Akten schneller herausgesucht werden und es können auch mal zwei Abteilungen gleichzeitig auf die gleiche Akte zugreifen. Wir können dann erwarten, das Vorgänge schneller erledigt werden. Dann wird sicher auch der E-Perso eine gute Verwendung finden können. Das ist eine sehr positive Entwicklung. Bis die digitale Aktenführung eingeführt und erprobt ist, werden aber noch 2-3 Jahre vergehen.
Nicht angesprochen, auch von keinem der anwesenden Stadträtinnen und Stadträte, war die Sicherheit der so erstellten Daten. Denn wenn Akten als Papier in einem Archiv liegen, muss man dort erst mal einbrechen, um sie klauen zu können. Digitale Akten liegen auf riesigen Datenspeichern. Auf diese Speicher müssen viele Menschen zugreifen, etwa die Verwaltung, aber auch die Administratoren. Jeder Zugriff erfolgt durch eine Art Tür, zu die jeder Nutzer einen persönlichen Schlüssel hat. Mit einem Generalschlüssel können alle Daten gelesen werden. Und genau hier können Hacker angreifen und dann gleich alle Akten auf einmal auslesen. Was passiert, wenn solche Daten in die Hände von Hackern fallen, sieht man am Beispiel von Berlin.
Seit einem Jahr müssen Städte und Gemeinden veröffentlichen, an welchen Unternehmen und Institutionen sie beteiligt sind. Diese Beteiligungen sind hier aufgeführt. In Blau: die Höhe der Beteiligung in Euro.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) ist mit Abstand die größte Beteiligung.
Sommerinterview-Reihe heute mit Gerhard Kleinböck, SPD-Fraktionsvorsitzender, zu Freibad, Oekogeno Vielfalt e. V., Starkregen, Flusswärmepumpe, Tourismus und Ganztagsschule
LAZ: Es ist August und das Ladenburger Freibad ist wegen Renovierung geschlossen. Wie ist Ihr Eindruck – ist es inzwischen bei den Bürgern angekommen, dass es sonst Probleme mit den Fördergeldern gibt? Werden Sie von Bürgern angesprochen?
Kleinböck: Ich hatte einen Antrag gestellt, die ersten beiden heißen Augusttage noch zu öffnen. Vielleicht wäre das ja möglich gewesen. Jetzt sind die Bagger da. Aber es ging ja um die lange Zeitschiene. Es waren schon einige, die mich da angesprochen hatten, aber ich glaube, ich konnte sie alle überzeugen. Die Diskussion geht natürlich weiter, zum Beispiel warum Bahnen verkürzt werden.
Weiterlesen in der Ladenburger Zeitung
Gerhard Kleinböck, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat Ladenburg, spricht im Interview über die Herausforderungen bei der Sanierung des Alten Rathauses und weitere wichtige kommunale Themen in Ladenburg.
Weiterlesen im MM
Freitag, 9. Oktober 2026, 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr (öffentlich)
Ort: Marktplatz
Teilen Sie uns Ihre Anliegen mit oder schreiben Sie sie auf und geben sie in den Roten Schuh. Wir bemühen uns, uns darum kümmern und Ihnen zu antworten. Gegebenenfalls werden wir das Thema im Gemeinderat ansprechen und hier darüber berichten.
Neues Buch macht verborgenes Kulturerbe sichtbar
Kleindenkmale – darunter Wegkreuze, Bildstöcke, Grenzsteine, Brunnen oder historische Wegweiser – prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild unserer Städte und Gemeinden. Dennoch werden sie im Alltag häufig übersehen.
Das Land, in Kooperation mit den Landkreisen, hat diese oftmals gefährdeten Objekte systematisch dokumentiert, wissenschaftlich eingeordnet und langfristig gesichert.
Mehr zu diesem lesenswerten Buch
An diesem Buch haben von Seiten der SPD, Stadträtin Uta Blänsdorf-Zahner und Kreisrat Thomas Zachler mitgewirkt.
Öffentliche Buchvorstellung mit Projektabschluss:
19. Oktober 2026, 18 Uhr, Domhof Ladenburg, Hauptstraße 9
Weil wir in den letzen Jahren immer nur unken, hier mal was Positives über die deutsche Infrastruktur:
In den EU-Ländern gehen nach Schätzungen der Europäischen Vereinigung der Wasserversorger EurEau etwa ein Viertel des Trinkwassers aus der öffentlichen Versorgung durch Lecks und Verdunstung verloren. In Ländern wie Rumänien oder Italien könnte man durch die Reparatur der Leitungen fast die Hälfte des Trinkwassers einsparen (so sagt es ein Bericht der Europäischen Umweltbehörde EEA).
Die Karte hier zeigt die Länder mit den höchsten und geringsten Leitungsverlusten (Quelle: SurEAU: Europe’s Water in Figures 2025 | Real losses).
Deutschlands Trinkwassernetz (und auch das der Niederlande) leckt am wenigsten in der EU. Hierzulande gehen nur 6% des Trinkwassers in den Leitungen verloren.
In einem Leserbrief in der Ladenburger Zeitung vom 19.4.2026 wurde die Befürchtung geäußert, dass zwei geplante Container zu einer Erweiterung der Martinsschule führen würden. Durch diese Erweiterung würden mehr Lehrer eingestellt und diese würden dann für ihre Autos mehr Parkraum benötigen, den sie dann auf der Hirschberger Allee finden würden.
Die Amtsleiterin der Martinsschule, Frau Reuter, hat auf eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion geantwortet und klargestellt, dass
• die beiden Container lediglich die Schulbibliothek enthalten werden,
• diese Container auf der Terrasse der Berufsschulstufe platziert werden und dadurch keine bestehenden Parkflächen wegfallen,
• keine nennenswerten Neueinstellungen von Lehrkräften geplant sind und
• den Lehrkräften sowie den Angestellten des Rhein-Neckar-Kreises die schuleigenen Parkplätze zur Verfügung stehen.
Der Vorstand des Ortsvereins hat eingeladen und es kamen 35 Genossinnen und Genossen aus Ladenburg (inklusive Bürgermeister Stefan Schmutz und den Stadträten Angelika Gelle, Uta Blänsdorf-Zahner, Bernd Garbaczok & Gerhard Kleinböck), Neckarhausen (Kreisrat Thomas Zachler), Ilvesheim (Bürgermeister Thorsten Walter) und Dossenheim (der OV-Vorsitzende Matthias Stemmler und Beisitzerin An) auf das lauschige Grün hinter dem Vereinsheim des ASV.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD haben die zweite Vorsitzende Barbara Scholz und Kreisrat Thomas Zachler neun anwesende Mitglieder geehrt. Barbara wusste zu den Jahren ihres Eintritts einiges zu erzählen (zum Beispiel, dass die Gaststätte beim Schützenhaus mal brannte) und Thomas überraschte manchen Genossen mit seinem Wissen über das, was in Ladenburg so vor sich ging. Geehrt wurden:
55 Jahre Mitgliedschaft: Jürgen Müller, Wolfgang-Peter Zingel (beide im Bild) sowie Willi Zehfuß.
50 Jahre: Olivier Elmer, Gerhard Kleinböck, Steffen Mehl, Ingrid Müller, Herbert Rittlinger, Gerhard Ermentraut und Dieter Gärtner zuteil (alle im Bild), sowie Uwe Bayer, Anna Rittlinger und Marlene von Wehrden.
45 Jahre: Axel Schulz.
35 Jahre: Constanze Sturm.